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Unsere Klassenfahrt zum Internationalen Schulbauernhof nach Hardegsen (7d)

Wir sind im Mai 2019 für eine Woche auf dem Internationalen Schulbauernhof nach Hardegsen bei Göttingen mit dem Zug gefahren. Dort haben wir viele verschiedene Dinge gemacht. Übernachtet haben wir außerhalb des Bauernhofes in einem Haus für uns allein. Dort wurden wir jeden Morgen um halb acht von Michael mit einem Planwagen abgeholt. Als wir auf dem Bauernhof ankamen, wurden uns die Hofregeln erklärt, was man auf dem Bauernhof machen darf und was nicht. KlaFa 7d 01Außerdem wurden wir danach in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe sorgte die ganze Woche morgens und abends während des Stalldienstes für die Hühner, eine für die Kühe, eine für die Schweine und Kaninchen und es gab noch eine Gruppe, die für das Kochen zuständig war. Mitte der Woche durfte die Kochgruppe auch zu einer anderen Gruppe wechseln.

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Wir haben gelernt, wie die Tiere auf dem Bauernhof leben müssen, damit es ihnen gut geht und was sie zu Fressen und Trinken bekommen. Außerdem haben wir noch viele Informationen erhalten, z.B. dass Hühner auf Stangen schlafen und Sandbäder mögen, um ihr Gefieder zu putzen.

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An den Vormittagen fanden täglich KlaFa 7d 03verschiedene Workshops statt, die man jeden Tag neu wählen konnte, z.B. gab es einen
Kosmetikworkshop, wo wir lernten, selber Salben herzustellen. Einige haben auch Brot selbergebacken und konnten frischen Honig direkt aus der Wabe beim Imker probieren. Es gab auch Hofdienste zu erledigen, die Kälberställe mussten gesäubert und die Pflanzen in die Erde gebracht werden.

KlaFa 7d 05Uns haben die Workshops viel Spaß gemacht und auch das Kümmern um die Tiere. Was viele nicht so toll fanden, war, dass man eine ganze Woche für die gleiche Tiergruppe sorgen musste und die Gruppe bei den Tieren nicht wechseln konnte.

 

 

 

KlaFa 7d 06Statements der „Schweinegruppe":
Wir waren in der Schweinegruppe. Wir haben gelernt, wie man mit Schweinen umgeht. Als wir angekommen sind, haben wir uns zuerst umgezogen und Stallkleidung angezogen. Danach haben wir die Schweine gefüttert. Sie haben Zuckerrübenschnitzel, Getreide- und Erbsenschrot sowie Mineralien erhalten. Wenn es Essensreste aus der Küche gab, bekamen sie auch diese. Ihr Lieblingsessen waren gekochte Kartoffeln, die sie im Schlamm suchen durften. Die Schweine auf dem Bauernhof haben am Tag zweimal Essen bekommen. Bei der Massentierhaltung können die Schweine durchgängig fressen, damit sie mehr an Gewicht zunehmen. Da die Schweine sehr reinliche Tiere sind, haben wir ihre Ställe ausgemistet und danach frisches Stroh auf dem Boden verteilt. Danach haben wir den Futtertrog mit frischem Wasser aufgefüllt. Am ersten Tag hatten wir noch Angst vor den Schweinen. Aber an den folgenden Tagen hatten wir unsere Angst überwunden. Es war eine schöne Erfahrung. Wir können es wirklich jedem Lehrer und jeder Lehrerin empfehlen, zum Schulbauernhof zu fahren, weil die Schüler lernen, woher ihre Nahrung kommt und wie viel Arbeit dahintersteckt.
Allerdings denken wir, dass man lieber ein bisschen früher dahinfahren sollte, weil man in der 7. Klasse schon ein bisschen zu alt dafür ist.

 

KlaFa 7d 07Erfahrungen der „Kuhgruppe":
Was haben wir gemacht? Wir haben die Kühe gemolken und gelernt, wie man sich dabei um die Kühe kümmert und wie der Vorgang mit der Melkmaschine abläuft. Die Kühe haben auf uns ruhig reagiert, weil wir sie sozusagen vorgewarnt haben. Wir haben sie kurz am Bauch gestreichelt und erst dann haben wir die Kühe gemolken. Sie haben ganz normal reagiert als wir sie vorgemolken haben. Eine Kuh hat aber getreten als wir sie melken wollten. Es passierte, weil sie sich erschrocken hat.
Wir haben auch erfahren, wie man einen Stall ausmistet und dass die Kühe vor allem Heu, ausreichend Futter, Stroh in den Ställen und eine Weide brauchen, um sich wohl zu fühlen. KlaFa 7d 08
Uns hat es gefallen, dass wir sehr viel mit den Tieren zusammen gewesen sind und wir sehr gut im Team gearbeitet haben. Wir hatten viel Spaß dabei. Außerdem haben wir gelernt, keine Angst mehr vor den Kühen zu haben.
Nicht so gut gefallen hat uns der Gestank in der Milchkammer und mal hatten wir keine Lust unseren Dienst zu machen, da wir immer 12 Stunden auf dem Hof waren und wir gerne mehr freie Zeit für uns gehabt hätten.